Die CDU Kritik an der Standortsuche für das neue documenta- Institut kann die SPD-Fraktion nicht nachvollziehen. Die Stadtverordneten hatten sieben Wochen Zeit gehabt, in mehreren Sitzungen über die möglichen Standorte des documenta-Instituts zu beraten und den besten Standort zu wählen. Daher ist die Behauptung der CDU-Fraktion, dass darüber nicht ausführlich debattiert wurde, fern der Realität, meint der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dr. Rabani Alekuzei. „Wir haben mit dem Magistrat ausführlich über die 17 Standorte diskutiert und die Argumente sich für den Platz am Holländischen Platz auszusprechen, liegen auf der Hand“, sagt Alekuzei zum Verfahren. Bei der Auswahl des Standortes wurden sowohl die Anliegen der Universität, als auch der documenta berücksichtigt. Für das Areal spreche, dass das Grundstück im Besitz der Stadt sei und in direkter Nachbarschaft zur Universität liege. Damit können die künftig 4 Professoren und die bis zu 25 Mitarbeiter die gesamte Infrastruktur der Universität nutzen, um ihren interdisziplinären Forschungsauftrag nachzukommen. Zudem sei der Standort am Holländischen Platz besonders mit dem Öffentlichen Personennahverkehr direkt erreichbar und dennoch fußläufig nicht weit vom Fridericianum entfernt. Nicht außer Acht lassen möchte Dr. Alekuzei im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion rund um die vielschichtigen Probleme des Quartiers Untere Königsstraße, dass die Errichtung des documenta-Institutes am Holländischen Platz ein städtebaulicher Beitrag zur Stabilisierung und Aufwertung der Unteren Königsstraße sei. „Wir schaffen mit dem Institut mehr Öffentlichkeit und das tut dem Quartier gut“, sagt Alekuzei abschließend.

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