„Kunst lebt vom Miteinander. Wenn Menschen sich über Ausstellungen, Performances oder Gespräche begegnen und austauschen – egal ob aus Kassel oder aus aller Welt – dann ist das genau die Art von kultureller Vernetzung, die unsere Stadt und die documenta stark macht,“ erklärt Ramona Kopec, die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Kassel, und begrüßt damit die Gründung des neuen Freundeskreises International Friends of documenta.
Das Angebot ermöglicht Einblicke hinter die Kulissen, macht neugierig auf besondere Veranstaltungen und stärkt die Förderung zeitgenössischer Kunst. „Ein Freundeskreis verbindet – und genau hier können Freundschaften über Ländergrenzen und Lebensrealitäten hinweg entstehen. Daraus wachsen Gespräche, Austausch und neue Perspektiven. Das macht Kunst und Kultur lebendig und zukunftsorientiert“, so Kopec weiter.
Doch bei aller Freude über neue Möglichkeiten für Kunstliebhaberinnen und -liebhaber gibt Kopec zu bedenken: „Kunst darf keine Frage des Geldbeutels oder der Vorbildung sein. Wir müssen auch im Blick behalten, wie wir Menschen erreichen, die sonst keinen Zugang zu Kultur haben. Das heißt: niederschwellige Angebote, andere Formate – und vor allem ein offenes Willkommen für alle, die vielleicht nicht mit der documenta groß geworden sind.“ Die Möglichkeit, zusätzlich zu der eigenen Mitgliedschaft für eine weitere Person eine solidarische Mitgliedschaft abzuschließen, um damit Menschen die Teilhabe zu ermöglichen, die sich das nicht leisten könnten, hebt Kopec positiv hervor.
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