Auf Initiative der SPD-Fraktion Kassel haben Sozialdemokraten, Grüne und CDU am Montag in der Stadtverordnetenversammlung einen gemeinsamen Antrag zum Produktionsstandort Alstom verabschiedet. Darin wird der Magistrat gebeten, sich gegenüber der Konzernleitung für den Erhalt des Werks und der damit verbundenen tarifgesicherten Arbeitsplätze einzusetzen.
„Der Lokbau gehört zu Kassel wie der Herkules. Da sind wir uns sicher alle einig,“ so Wolfgang Decker, der arbeits- und wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Kassel, in seiner Rede an die Stadtverordneten. Leider könne die Stadtverordnetenversammlung nicht einfach beschließen, dass das auch in Zukunft so bleibe. „Was wir aber tun können und unbedingt tun sollten, ist, eine klare Botschaft an die Belegschaft zu senden, dass wir solidarisch mit ihnen sind und sie bei ihrem Einsatz um ihre Arbeitsplätze unterstützen.“
Es gehe um nicht weniger als den Erhalt von über 900 Arbeitsplätzen, warb Decker. „Das sind über 900 Menschen, die mit ihren Familien auf ihren Job angewiesen sind.“ Die SPD-Fraktion bedanke sich für die breite Unterstützung in der Stadtverordnetenversammlung. Der Antrag sei ein starkes Signal an alle Betroffenen: „Wir stehen hinter euch“, bekräftigte Decker.
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Alstom – „Es geht um nicht weniger als den Erhalt von über 900 Arbeitsplätzen“ (Decker)24. Juni 2026 - 17:07Auf Initiative der SPD-Fraktion Kassel haben Sozialdemokraten, Grüne und CDU am Montag in der Stadtverordnetenversammlung einen gemeinsamen Antrag zum Produktionsstandort Alstom verabschiedet. Darin wird der Magistrat gebeten, sich gegenüber der Konzernleitung für den Erhalt des Werks und der damit verbundenen tarifgesicherten Arbeitsplätze einzusetzen. „Der Lokbau gehört zu Kassel wie der Herkules. Da sind wir uns […]


