„Nach den Verlautbarungen um die finanziellen Engpässe der documenta gGmbH sind nun alle Beteiligten aufgefordert im Sinne der weltberühmten Kunstausstellung zu handeln“, sagt Dr. Günther Schnell, Fraktionsvorsitzender der SPD. Dazu gehöre es, dass man sich mit Spekulationen zu den Ursachen so lang zurückhalte, bis der Bericht der externen Wirtschaftsprüfer vorliege. Schließlich habe der gesamte Aufsichtsrat bisher das künstlerische Konzept der documenta 14 mitgetragen. Gleichzeitig sieht Schnell im umsichtigen Krisenmanagement des neuen Aufsichtsratsvorsitzenden und Kasseler Oberbürgermeisters Christian Geselle die große Chance einen Neustart für die documenta gGmbH zu initiieren.

„Wenn der Bericht vorliegt, müssen wir dafür Sorge tragen, dass die Gesellschaft finanziell gesundet und inhaltlich neu ausgerichtet wird, damit die Weltmarke documenta professionalisiert und gestärkt aus der jetzigen Situation raus geht“, erklärt Schnell für seine Fraktion.
Die Sozialdemokraten im Kasseler Rathaus sprechen sich für eine umfängliche Aufklärung aus und stehen gleichzeitig für den Fortbestand der bedeutendsten Ausstellung moderner Kunst am Standort Kassel. „Die documenta erhält von der SPD-Fraktion jedwede Unterstützung, die sie zukünftig benötigt, um weiterhin einer der internationalen kulturpolitischen Leuchttürme der Stadt Kassel sein zu können“, sagt Schnell abschließend zu.

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