Die SPD-Fraktion Kassel begrüßt die nun vorliegende Zusage der Stadt Kassel, sich an den Sanierungskosten des Museums für Sepulkralkultur zu beteiligen. „Endlich liegt eine verbindliche Unterstützung der Stadt vor. Allerdings können mit den nun vorgesehenen Maßnahmen nur die dringendsten Sanierungen umgesetzt werden. Wichtige Verbesserungen, wie etwa die Aufstockung der Remise, die ein wesentlicher Bestandteil des prämierten Architektenkonzeptes war, entfallen“, erklärt die kulturpolitische Sprecherin Ramona Kopec. „Es handelt sich damit nur um einen ersten Bauabschnitt. Immerhin wird so die dringend notwendige Sanierung auf den Weg gebracht.“
Die SPD-Fraktion hatte sich für den letzten Haushalt der Stadt dafür eingesetzt, die Sanierung mit zusätzlichen 1,5 Millionen Euro aus städtischen Mitteln zu unterstützen. Dieser Vorschlag wurde von der Jamaika-Koalition abgelehnt. „Die städtische Beteiligung in Höhe von 1,44 Millionen Euro ist ein Schritt, aber nicht ausreichend“, so Dr. Ron-Hendrik Hechelmann, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. „Besonders hervorzuheben ist, dass Kulturminister Timon Gremmels die Landesförderung auf 12 Millionen Euro verdoppelt hat. Ein vergleichbares Signal hätten wir uns auch von der Stadt Kassel erhofft.“
„Das Museum für Sepulkralkultur ist ein in Europa einzigartiger Ort, der nicht nur kulturell, sondern auch gesellschaftspolitisch eine große Bedeutung hat. Es verdient die volle Unterstützung von Stadt, Land und Bund, um seinen Fortbestand zu sichern“, betont Kopec und wirbt: „Kulturfreunde können sich aber nun auch aktiv engagieren. Das Museum hat eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um die Finanzierungslücke zu schließen.“
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