Seit 2018 laufen die Planungen – und nun nehmen sie immer mehr Form an: Gewerberäume, Büros, Ateliers und 43 neue Wohnungen sollen im Innenhof des Wohnblocks hinter der Dörnbergstraße 18 /ehemalige Wäscherei Welscher entstehen. Leider werden nur vier der Wohnungen gesichert günstiger Wohnraum sein. Traurig findet das unser stadtentwicklungspolitische Sprecher Mario Lang. „Wir bedauern die geringe Größe und kleine Anzahl der vier bezahlbaren Wohnungen sehr, denn wir haben für deutlich mehr gekämpft“, meint er, fügt jedoch lächelnd hinzu: „Trotzdem entlastet jede neue Wohnung den Wohnungsmarkt.“ Zumal die Pläne das Industriedenkmal – die alten Backsteinhäuser der ehemaligen Wäscherei – erhalten und zudem neues Leben einkehrt in den ehemaligen Betriebshof.

Hintergrund: Warum greift die Sozialwohnquote bei dem Projekt noch nicht?

Der Investor reichte den ersten Antrag, ein Bebauungsplanverfahren einzuleiten, im Juni 2018 ein. Damals gab es die Sozialwohnquote noch nicht, denn diese wurde erst auf unseren Antrag hin im vergangenen Jahr eingeführt. Bei künftigen Bauvorhaben in entsprechender Größe werden jedoch mindestens 25% günstige Wohnungen entstehen.