„Verkehrsdezernent Stochla packt es an und verteilt die Verkehrsräume souverän neu“, freut sich Sascha Gröling, der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion. Nachdem der Sozialdemokrat Stochla das Verkehrsdezernat vom Grünen Stadtbaurat Nolda übernommen hat, nimmt der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur Fahrt auf. „86 Projekte bis 2025 auf rund 80 km Straße, 5 Brücken, 2 Fahrradparkhäuser und mehr als 1.800 neue Radstellplätze: Die enorme Zahl an geplanten Bauprojekten spricht eine deutliche Sprache“, findet Gröling und meint weiter: „Verkehrsdezernent Dirk Stochla hat sich zum Ziel gesetzt, das Fahrradfahren in Kassel sicherer und besser zu machen.“ Hinter diesem Ziel steht auch die Fraktion.

Ziel sind durchgängige Radverbindungen bzw. ein gut verknüpftes Netz aus Haupt- und Nebenrouten – und genau das entsteht in Kassel. „Hier fällt mir z.B. die Raddirektverbindung Kaufungen-Kassel ein, deren Abschnitt im Kassler Osten die Stadt demnächst in Angriff nimmt – im Zuge der Neugestaltung von Hafenstraße und Königinhofstraße zwischen Scharnhorststraße und Sandershäuser Straße“, so Gröling. Auch in der Druseltalstraße entstehen Radfahrstreifen und die Goethestraße wandelt sich ab August zur Fahrradstraße. So fügen sich die Teile zu einem immer dichteren Kasseler Radwegenetz zusammen. „Damit sind die 66 Millionen, die in den kommenden Jahren in den Ausbau der Kasseler Radinfrastruktur fließen, mehr als gut eingeplant“, lobt Gröling die Arbeit des Verkehrsdezernats.

Im Zentrum aller Projekte stehe zwar der Radverkehr, u.a. Fußgänger*innen und ÖPNV profitieren aber ebenso davon, dass sich in den kommenden Jahren viel auf Kassels Straßen tut. „Das ist für uns auch sehr wichtig. Denn wir wollen alle Kasseler Bürger*innen im Blick behalten – und die sind mit dem Rad, dem Auto, zu Fuß und mit dem ÖPNV unterwegs. Ein Konkurrenzkampf darf hier nicht entstehen. Wir streben ein ausgewogenes Miteinander an“, so der verkehrspolitische Sprecher. Genau hier liegt auch der Fokus der guten Verkehrsplanung Dirk Stochlas. „Das spiegelt sich z.B. darin wider, dass seit Mitte Mai Fahrbahnmarkierungen in der Sternstraße in der Nähe des dortigen Spielplatzes daran erinnern, aufeinander Rücksicht zu nehmen“, so Gröling abschließend.