„Wir dürfen niemals müde werden, uns rassistischem und antisemitischem Gedankengut und Hetze entgegenstellen – auf allen Ebenen unseres Zusammenlebens“, so Norbert Sprafke, der integrationspolitische Sprecher der SPD-Fraktion. Es ist wichtig, dass von Diskriminierung Betroffene es einfach haben, Hilfe und Ansprechpartner*innen zu finden“, so Sprafke weiter. „Daher setzen wir uns für eine Anlaufstelle ein, die berät und schützt – und zudem auch eine Ausstiegsberatung aus rechtsextremen Strukturen anbietet.“

Dabei soll eine solche Einrichtung eine Schnittstelle zu bereits bestehenden Angeboten sein – z.B. Bildungsangebote für und von Unternehmen, Vereinen und Organisationen koordinieren. So kann auch die gesamte Stadtgesellschaft weiter für das Thema Rassismus und Diskriminierung sensibilisiert werden. „Denn der Kampf für Offenheit und Toleranz geht uns alle etwas an“, betont er.

Das unterstreicht auch die Internationale Woche gegen Rassismus, die heute beginnt. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gesicht zeigen – Stimme erheben“. „Wir ergänzen dieses noch damit, anderen eine Stimme zu geben, zuzuhören und zu unterstützen“, so der integrationspolitische Sprecher. „Schließlich muss unser aller Ziel sein, Fanatismus, Diskriminierung und Gewalt den Boden wegzuziehen“, schließt Sprafke.