Kassel nimmt die Bedürfnisse der Eltern und Kinder ernst

Die Ankündigung des Kasseler Oberbürgermeisters und Stadtkämmerers Christian Geselle im Rahmen seiner Haushaltsrede, Kassel müsse noch familienfreundlicher werden, trifft auf Zustimmung bei der SPD-Fraktion. „Wir begrüßen die Ankündigung, dass 517 zusätzlichen Betreuungsplätze geschaffen werden sollen“, sagt der neue Kinder- und Jugendpolitische Sprecher, Patrick Hartmann. Für die Kasseler Sozialdemokraten sei neben der Vereinbarkeit von Familie und Beruf vor allem die Qualität der frühkindlichen Bildung entscheidend.

Deshalb sei man erfreut darüber, dass Geselle ankündigte, sowohl die Quantität als auch die Qualität in Kassel weiter steigern zu wollen. Neben der 102 zusätzlichen Plätzen für unter 3-jährige, sollen 290 Plätze für Kinder zwischen drei und sechs Jahren geschaffen werden. Darüber hinaus entstehen 125 neue Hortplätze. „Die 517 zusätzlichen Plätze zeigen, dass die Bedürfnisse der Eltern, ihre Kinder in Kassel gut betreut zu wissen, durch den von SPD, Grünen und Liberaler Liste getragenen Magistrat ernst genommen werden“, erklärt Hartmann und verweist gleichzeitig auf die bereits im letzten Haushalt geschaffenen 170 Betreuungsplätze.
Neben den zusätzlichen Betreuungsplätzen enthält der Haushaltsplanentwurf der Stadt Kassel 30 zusätzliche ErzieherInnenstellen für die Städtischen Kindertageseinrichtungen. Damit wolle man neben dem Ausbau des Angebotes im gleichen Zuge den Betreuungsschlüssel in den Städtischen Einrichtungen verbessern, hält Hartmann fest. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass die SPD-Fraktion nach der Ankündigung der Landesregierung, die Kindertageskosten abzuschaffen, nun erst mal abwarten wolle, was dies für die Stadt bedeute. „Wenn das Land hier mit einer pauschalen Vergütung den Städten und Gemeinden die Kosten erstatten will, bleiben diese sehr wahrscheinlich auf der Differenz sitzen“, resümiert Hartmann und kritisiert gleichzeitig, dass die Betreuung der unter 3-jährigen bei dem Entwurf komplett außen vor sei. Deshalb verspreche die Stadt Kassel den Eltern auch keine Beitragsfreiheit, sondern versuche mit der Schaffung neuer Betreuungsplätze und dem Ausbau der Qualität der frühkindlichen Bildung, Kassel einen Standortvorteil als familienfreundliche Stadt zu verschaffen, erklärt der Kinder- und Jugendpolitische Sprecher abschließend, der selbst eine Tochter im Kindergartenalter hat.

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