Der Vorsitzende der AfD Fraktion, Michael Werl, muss nach Auffassung von Dr. Günther Schnell die gegen ihn erhobenen Vorwürfe glaubhaft widerlegen. „Auf solch einen schwerwiegenden Vorwurf darf der Fraktionsvorsitzende Werl nicht einfach mit dem Vorwurf von gefälschten Belegen antworten“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende. Wer sich im Sinne aller Menschen in dieser Stadt in der Stadtverordnetenversammlung einbringen möchte, muss ein Interesse daran haben, dass das politische Ehrenamt frei von staatsfeindlicher Ideologie bleibt. „Werl und die AfD müssen sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennen und die Aufklärung voran treiben“, so Dr. Schnell weiter. Geschehe dies nicht, so lasse das, nach Meinung der SPD-Fraktion, nur noch den einzigen Schluss zu, dass die Chatverläufe eben keine Fälschungen seien, sondern der belegbare Beweis dafür, dass die AfD auch in Kassel ein Sammelbecken rechtsradikaler Gesinnung sei. Deshalb müsse der Vorfall auf jeden Fall staatsanwaltschaftlich aufgeklärt werden. „Die Vermutung, dass die AfD auch in Kassel rechtsradikal unterwandert sei, tragen wir schon länger in uns und wenn die AfD jetzt keine Aufklärung betreibt, dann sehen wir uns in unserer Annahme bestätigt“ hält Schnell für die Sozialdemokraten fest und sagt abschließend, dass Werl dann auch sein Mandat niederlegen müsse.

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