„Naomi Beckwith hat bei ihrer Vorstellung ein starkes Zeichen für den Dialog und Vielfalt gesetzt“, freut sich Ramona Kopec, die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Kassel. „Mit ihrer klaren Haltung für einen offenen Diskurs und einer Null-Toleranz-Politik gegenüber Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung setzt die neue künstlerische Leiterin der documenta 16 wichtige Akzente für eine weltoffene und respektvolle Kunst- und Kulturlandschaft.“
„Naomi Beckwiths kuratorisches Konzept verspricht eine documenta, die Kunst als Raum für Auseinandersetzung versteht, ohne dabei menschenverachtende Positionen zu dulden. Das ist genau das Signal, das wir uns für Kassel und die internationale Kunstwelt wünschen“, erklärt Kopec. „Wir begrüßen es ausdrücklich, dass sie die documenta 16 als einen Ort des Respekts und der Vielfalt gestalten will. Gerade nach den Herausforderungen der vergangenen Jahre ist es umso wichtiger, Kunstfreiheit und Menschenwürde gemeinsam zu denken.“
Die US-amerikanische Kuratorin, die bislang als stellvertretende Direktorin und Chefkuratorin des Guggenheim Museums in New York tätig war, legte bei ihrer Vorstellung am Dienstagabend in der documenta-Halle besonderen Wert darauf, dass Vielfalt als Stärke verstanden wird. Kopec weiter: „Naomi Beckwiths klare Haltung macht Hoffnung auf eine documenta, die uns nicht nur inhaltlich begeistert, sondern die auch nachhaltig auf die Gesellschaft wirkt.“
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