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SPD fordert erneut sinnvolle Planungsalternative der A44-Anschlussstelle Kassel-Ost

IMG_0822IMG_0863Mit Unverständnis und Verärgerung reagierten die Vorsitzende der SPD-Forstfeld, Esther Kalveram, sowie der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Stadtverordnetenfraktion, Patrick Hartmann, auf die jüngsten Aussagen des hessischen Verkehrsministers Al Wazir zum weiteren Ausbau der A44.

„Mit dem prozessoffenen Dialogverfahren scheint es jetzt wohl vorbei zu sein. Dabei gibt es in der Planung nach wie vor Unklarheiten bzw. teils äußerst kritisch zu betrachtende Planungsansätze“, machen die beiden SPD-Politiker deutlich und sprechen dabei konkret den geplanten Wegfall der Autobahnanschlussstelle Kassel-Ost an. „Der Wegfall des jetzigen direkten Anschlusses und seine geplante Verlagerung nach Niederkaufungen wird für den Kasseler Osten mit seinen Stadtteilen Forstfeld, Bettenhausen und Waldau negative Auswirkungen haben, ebenso für die Gemeinden Kaufungen und Lohfelden. Die umständlich erreichbare und unattraktive neue Anschlussstelle wird zusätzliche Schleich- und Umleitungsverkehre in den Stadtteilen und Gemeinden produzieren“, sind sich Kalveram und Hartmann sicher. „Dies bekommen die Anwohner schon jetzt zu spüren, wenn es auf der A7 mal wieder gekracht hat. Dann stehen im Kasseler Osten die Räder still. Deshalb fordern wir erneut eine vernünftige Planungsalternative für die Anschlussstelle Kassel-Ost, die die Menschen vor Belastungen schützt und ihnen nicht noch zusätzliche beschert“. Jetzt begangene Planungsfehler seien für die nächsten Jahrzehnte irreparabel und müssen von vorn herein vermieden werden, so Kalveram und Hartmann.