„Über Geschmack und Kunst lässt sich trefflich streiten“, so die Vorsitzenden der SPD-Fraktion und des Unterbezirkes Kassel-Stadt, Dr. Günther Schnell und Wolfgang Decker. In der aktuellen Diskussion um die Zukunft des Obelisken müsse man deshalb aufpassen, dass aus den einzelnen Positionen keine falschen Rückschlüsse gezogen werden. „Wir diskutieren den Ankauf eines Außenkunstwerkes der letzten documenta, nicht mehr und nicht weniger“, so Schnell und Decker weiter. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass diejenigen, die den Standort kritisieren oder sich nicht an der Spendenaktion beteiligen, gleichzeitig der Intention des Kunstwerkes zuwiderhandeln und ausländerfeindlich sind. Die SPD-Fraktion begrüßt eine inhaltliche Debatte, fernab von Ressentiments, um einen geeigneten Standort, damit im Falle eines Ankaufes der Obelisk als Symbol der vergangenen documenta im Kasseler Stadtbild erhalten bleiben kann. „Für uns ist der Standort Königsplatz aber nicht gesetzt. Wir wollen vielmehr einen Standort, der die größtmöglich Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt findet“, erklären die beiden Vorsitzenden für die Stadtverordnetenfraktion und des Unterbezirkes abschließend und schlagen gleichzeitig vor, sich auf die Suche nach einem geeigneten Standort im Bereich der von Hugenotten gegründeten Oberneustadt zu begeben.

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