„Wir halten die Kritik am Baustellenmanagement der Stadt Kassel aufrecht. Die erneute Sperrung Stadt einwärts der Wilhelmshöher Allee zeigt einmal mehr, dass es der Stadt weiterhin nicht gelingt, größere Bauprojekte nachvollziehbar und verlässlich zu koordinieren“, zeigt sich der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Dieter Seidel empört.
Besonders kritisch sieht Dieter Seidel jedoch die verkehrlichen Konsequenzen, die sich aus den Planungen rund um den Umbau des Brüder-Grimm-Platzes ergeben. „Künftig soll es an der Rathauskreuzung keinen Linksabbieger mehr geben. Darüber hinaus wurde der ursprünglich geplante Linksabbieger von der Wilhelmshöher Allee in die Ulmenstraße ohne jede inhaltliche Begründung aus der Planung gestrichen.“
„Der Verkehr wird sich zwangsläufig alternative Wege suchen – insbesondere über die Friedrich-Ebert-Straße. Eine deutliche Mehrbelastung dieser ohnehin stark frequentierten Achse ist damit vorprogrammiert“, resümiert Seidel.
„Wer an einer der wichtigsten Verkehrsachsen Kassels Abbiegebeziehungen kappt, ohne tragfähige Alternativen zu schaffen, produziert neue Probleme statt Lösungen“, kritisiert der verkehrspolitische Sprecher.
Für die SPD ist klar: eine vorausschauende Verkehrsplanung sieht anders aus. Die aktuelle Situation rund um die Wilhelmshöher Allee und die Planungen am Brüder-Grimm-Platz sind ein Schildbürgerstreich, der die Geduld der Bürgerinnen und Bürger erneut auf eine harte Probe stellt. Die Stadt muss ihr Baustellenmanagement und ihre verkehrlichen Planungen grundlegend verbessern bevor weitere Fehlentscheidungen zementiert werden.
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