Tolerant, fair und respektvoll: Das am Montag von der Stadtverordneten-versammlung (StaVo) beschlossene Integrationskonzept der Stadt Kassel skizziert die Vision, wie wir auch in Zukunft gut zusammenleben – unabhängig von Herkunft, Religion oder Weltanschauung. Denn „Integration und gemeinsames Zusammenleben, das ist in Kassel nicht die Ausnahme, sondern gelebter Alltag – wie es schon im Vorwort des Integrationskonzepts heißt“, meint Dr. Günther Schnell.

„Das Konzept ist eine runde Sache“, lobt Schnell und erkennt dabei deutliche sozialdemokratische Züge. „Das Konzept weiß z.B., dass Kitas Schlüsselorte der Integration sind und individuelle Förderangebote dringend notwendig sind, um Bildungsgerechtigkeit zu schaffen – losgelöst von Migrationshintergrund und sozialer Herkunft.” Und noch mehr: Es setzt Ziele und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für das Miteinander in Kassel.

Miteinander leben und arbeiten. Wie das funktioniert, beweist schon das Konzept selbst: Es ist die Gemeinschaftsleistung aller Dezernate sowie zahlreicher Ämter. „Vielen Dank daher an alle, die an dieser Vision mitgewirkt haben. Und natürlich an jene, die sie täglich Wirklichkeit werden lassen“, schloss Schnell.

 

(Bild: pixabay; Tumisu)