“Statt das absolute Verkehrschaos bereits beim Einrichten der Baustelle herbeizurufen, wäre es angebracht, seriös auf die Notwendigkeit des Umbaus der Altmarktkreuzung hinzuweisen”, stellt Christian Knauf, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion fest. Es sei völlig klar, dass die Einrichtung einer Großbaustelle, die zudem an einem äußerst sensiblen Punkt im städtischen Straßennetz liege, nicht spurlos am fließenden Verkehr vorbei laufen könne, so Knauf weiter.

Mit dem aufgrund der documenta und des Hessentages bereits zwei Mal verschobenen Umbau des Altmarktes würde ein wichtiges Stück Kasseler Infrastruktur zukunftssicher gemacht. Die einst autogerechteste und modernste Kreuzung der Stadt sei in die Jahre gekommen und stoße an ihre Grenzen. Es sei nur konsequent, dass man nicht weiter Flickschusterei betreibe sondern eine Generallösung in Angriff nehme, die allen Verkehrsträgern gerecht werde und insbesondere auch Fußgängern und Radfahrern mit einer zeitgemäßen, barrierefreien Wegführung entgegen komme. Dies müsse auch die Kasseler CDU akzeptieren, die sich wohl in ihrer Rolle des populistischen Bremsers gefalle, statt wie die SPD eine zukunftsgerichtete Stadtentwicklungspolitik zu betreiben.

Weiterhin weisen die Sozialdemokraten darauf hin, dass eine Baustelle auch eine gewisse Dynamik habe und permanente Anpassungen im Baufortschritt notwendig seien. So sei es richtig gewesen, dass die Stadt Kassel noch einmal über die Verkehrsführung während der Bauzeit nachgedacht und etwa bei der Ermöglichung des Rechtsabbiegens von der Brüderstraße auf die Fuldabrücke gehandelt habe. Für die kommenden Wochen und Monate appelliert die SPD-Fraktion an die gegenseitige Rücksichtnahme und das Verständnis derer, die über den Altmarkt fahren oder gehen müssten. Letztlich würden alle Verkehrsteilnehmer mit der Fertigstellung einer zeitgemäßen, sicheren und barrierefreien Altmarktkreuzung belohnt, die keinen mehr ausschließe wie es die CDU mit leuchtenden Lettern auf Großvideowänden fordere.

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