Als Zeichen einer kontinuierlich erfolgreichen Vermittlungstätigkeit des Kasseler Jobcenters bezeichnete der Sprecher für Wirtschaft und Arbeit der SPD-Stadtverordnetenfraktion, Wolfgang Decker, die auch in 2012 gegen den allgemeinen Arbeitsmarkttrend merklich zurück gegangene Zahl der Langzeitarbeitslosen bzw. sogenannter “Aufstocker”.

“Die Vermittlungstätigkeit in den Arbeitsmarkt des Jobcenters könnte allerdings noch erfolgreicher sein, wenn das Bundesarbeitsministerium bzw. die Nürnberger Bundesagentur bestehende Hemmnisse beseitigen würde”, so Decker. Die SPD-Fraktion fordere daher, den bürokratischen Verwaltungsaufwand weiter abzubauen und das Leistungsrecht weiter zu vereinfachen.

Gleichzeitig müsse die Bundesregierung die erheblichen Kürzungen der Mittel für die Eingliederungshilfen für Langzeitarbeitslose zurückzunehmen. “Die gekürzten Mittel fehlen für die Qualifizierung der Langzeitarbeitslosen. Statt zu kürzen, müssen diese Mittel in die Maßnahmen umgelenkt werden, mit denen bisher schon erfolgreich qualifiziert und vermittelt worden ist”, so Decker. Dies werde auch deshalb notwendig, weil Arbeitnehmer, die jetzt ihre Arbeit verlören, nach einem Jahr als Langzeitarbeitslose zum Jobcenter kämen.

Gleichzeitig sehe die SPD-Fraktion innerhalb der Gruppe der Langzeitarbeitslosen auch ein Fachkräftepotential, dass bei spezieller Förderung für den Fachkräftemarkt zurückgewonnen werden könne.

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