Wie geht es mit dem Ausbau von Frauenhausplätzen voran?

Sämtliche Vorbereitungen und -arbeiten sind getroffen bzw. erledigt. Die Aussichten, dass der Ausbau des Kasseler Frauenhauses finanziell vom Bund gefördert wird (Bundesprogramm Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen), sind gut. Die Stadt hat eine Förderanfrage fristgemäß zum 31. Mai 2020 eingereicht und sowohl das Hessische Ministerium für Soziales & Integration (HMSI) als auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) befürworten diese.

Der Trägerverein des Frauenhauses war daran beteiligt, das Raumprogramm als Grundlage der notwendigen Entwurfsplanung zu entwickeln.

 

Der Bereich Arbeitsmarkt ist zentral im Kasseler Integrationskonzept. Was hat sich hier seit dem Herbst 2019 getan?

Die Stadt Kassel hat ihre Angebote stark ausgebaut, damit sich Migrant*innen für sozialversicherungspflichtige Jobs qualifizieren können und Arbeit finden. Beispiele für neue wie verlängerte und ausgebaute Projekte sind u.a. Sozialwirtschaft integriert mit dem Ziel der Fachkräfte-sicherung im Bereich Pflege und Soziales; Sorgearbeit im Quartier, die Fachkräfte-Offensive„, Fit für Ausbildung, InMigra und das WIR-Fallmanagement, das jährlich 150 Geflüchtete auf dem Weg in die den Ausbildung- und Arbeitsmarkt unterstützt.

 

Was hat es gekostet, die Schäden im Park/am Spielplatz Sodensternstraße zu beseitigen, die durch den Abriss des einsturzgefährdeten Hinterhauses der Ysenburgstraße 28 entstanden?

Es sind nur geringe Schäden entstanden, die mittlerweile behoben sind. Die Reparaturkosten bezahlt die Eigentümergemeinschaft, der das Hinterhaus gehört.

 

Das Gebäude in der Leuschnerstraße 99 (ehemalig REWE-Markt) steht schon seit Monaten leer. Weiß der Magistrat, wie das Gelände/Gebäude genutzt werden soll?

Was der Investor mit dem Gebäude/Gelände plant, ist der Stadt derzeit (noch) nicht bekannt. Die Stadt wird den Prozess jedoch begleiten.

 

Gehören der Stadt noch die Grundstücke zwischen dem Regierungspräsidium und dem Steinweg?

Die Grundstücke gehören nicht der Stadt. Ob sie es jemals taten, ist zudem nicht mehr nachvollziehbar.