„Dass für das Grundstück rund um das ehemalige Versorgungsamt ein Bebauungsplan mit einer Sozialwohnungsquote von 25% kommt, davon sind wir überzeugt“, hielt Mario Lang in der vergangenen Stadtverordneten-versammlung (StaVo) fest.

Daher ist es großartig, dass die Nassauische Heimstätte/Wohnstadt auf dem Areal günstige und barrierefreie Wohnungen schaffen will. Vor allem, weil wir mehr bezahlbaren Wohnraum in Kassel wollen – und unbedingt brauchen. Im Idealfall natürlich, ohne bestehende Wohnhäuser abzureißen. Was aber, wenn sich der Abriss nicht vermeiden lässt?

„Sollten die Gebäude in der Rembrandtstraße Teil des Bebauungsplans werden und damit auch abgerissen werden, haben wir klare Bedingungen“, hielt Mario Lang in der vergangenen StaVo fest. Voraussetzungen, die wir in unserem von den Stadtverordneten angenommenen Antrag festgeschrieben haben.

Das oberste Gebot: Die jetzigen Mieter*innen verdienen gleichwertige Wohnungen, in denen sie ebenso gut leben wie jetzt – zu einem vergleichbaren Mietpreis.
Hier muss die Wohnstadt besonders auf langjährige und ältere Mieter*innen zugehen und genau zuhören, was diese brauchen und wollen: „Denn für uns ist das A und O, dass die Mieterinnen und Mieter in die Planungen einbezogen und mitgenommen werden“, schließt Lang.

 

Bild: pixabay; yeniguel