StaVo_Knauf_ChristianAls abenteuerliche Gedankenspiele bezeichnet der verkehrspolitische Sprecher der SPD- Fraktion Christian Knauf die Vorschläge der Fraktion Demokratie erneuern/Freie Wähler zur Herausnahme der Straßenbahn aus der Königsstraße. Die Diskussion um die Pläne der KVG das Liniennetz zu reformieren, zeige, dass sich die Kasseler Bevölkerung ein attraktives und ins Zentrum führendes ÖPNV- Angebot wünscht.

Eine Herausnahme der Straßenbahn aus der Königsstraße ohne Ausweichstrecke sei augenwischerei und in der politischen Debatte ebenso unseriös, wie die von der Fraktion Demokratie erneuern/Freie Wähler vorgelegten Kosten. „Eine Herausnahme ist nur möglich, wenn gleichzeitig eine Ausweichstrecke über den Steinweg realisiert wird, da ein dauerhafter Betrieb aller Straßenbahnlinien über den Ständeplatz zu einem Verkehrschaos dort führe“, meint der Sozialdemokrat Knauf. Wer also die straßenbahnfreie Königstraße fordert, muss auch ein schlüssiges Konzept vorlegen, wie dies verkehrstechnisch und finanziell für die Stadt zu realisieren sei. „Das Thema ist für die Kasseler Bevölkerung hoch emotional, weil man die Straßenbahn als Verkehrsmittel schätzt und sie eine der Lebensadern der Innenstadt ist. Deshalb dient sie nicht als Kommunalwahlkampfthema für eine sonst politisch erfolglose Fraktion“, hält Knauf für die SPD fest.

Abschließend erinnert Knauf daran, dass in der Juli -Sitzung der Kasseler Stadtverordnetenversammlung der Verkehrsentwicklungsplan verabschiedet wurde, der zum einen ein eindeutiges Bekenntnis zur Straßenbahn in der Innenstadt beinhalte und zum anderen mit einer breiten Beteiligung der Kasseler Öffentlichkeit erstellt wurde. „Dies zeigt doch, dass es einzig und allein darum geht, ein Thema für den Wahlkampf zu finden“, so Knauf.

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