„Wir bedauern, dass alle Versuche, den Fortbestand der Joseph-von-Eichendorff-Schule zu sichern, nicht zu einem positiven Ergebnis geführt haben“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Geselle. Auf Initiative der SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung hatte die Stadt im vergangenen Jahr Klage gegen das Land Hessen eingereicht, um der Schule eine Perspektive zu eröffnen.

Den Auftrag, einen möglichen Verbund mit einer anderen Schule zu prüfen, habe Schuldezernentin Janz sauber erfüllt, so Geselle. Dass sich bei dieser Prüfung keine Schule gefunden habe, die sich einen Verbund vorstellen könne, sei bedauerlich, müsse aber respektiert werden. „Ein Verbund gegen den Willen eines Partners kann nicht funktionieren“, so der Fraktionsvorsitzenden. „Deshalb stehen wir auch dazu, keine Schule gegen ihren Willen in einen solchen Verbund zu zwingen.“

Im Interesse der Lehrerinnen und Lehrer, aber auch aus pädagogischer Sicht sei es nicht sinnvoll, die Entscheidung weiter hinauszuzögern.

„Wir erwarten, dass nun zügig über die Zukunft des Bildungsstandortes Bettenhausen diskutiert wird, damit klar ist, wie es in dem Stadtteil weiter geht. Darüber hinaus fordern wir, dass die Schülerinnen, Schüler und die Schulgemeinde der Eichendorff-Schule jetzt nicht im Stich gelassen werden“, so Geselle.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.