Absolut daneben und ungerechtfertigt findet Wolfgang Decker (MdL; unser wirtschaftspolitischer Sprecher zuständiges Mitglied für Brandschutz) die Kritik der Grünen an den gefassten Beschlüssen zum Bau der zweiten Eishalle. „Es ist herabsetzend und unverantwortlich, wenn der grüne Fraktionsvorsitzende Investitionen in Sport als Klientelpolitik bezeichnet.”

Die Notwendigkeit einer zweiten Eisfläche in Kassel ist seit langem bekannt und wird auch nicht ernsthaft bestritten. „Sie war sogar Teil des bis Dezember 2019 gültigen Koalitionsvertrages“, erinnert Decker. Mit der Realisierung wird eine seit langem von der SPD unterstützte Forderung umgesetzt. Aber auch bei diesem wichtigen Anliegen verfahren die Grünen nach dem Motto: „Weil der Antrag von SPD und OB kommt, lehnen die Grünen das berechtigte Anliegen ab“. Dies ist das Verhalten einer fundamentalen Oppositionspartei, aber nicht einer Fraktion, die von sich behauptet, Verantwortung für die Kasseler Bürger*innen zu übernehmen.

Auch in schwierigen Zeiten investieren

Decker weist auch darauf hin, dass mit der Gründung der GWG Pro die Möglichkeit geschaffen wurde, den Investitionsstau in kommunale Infrastruktur aufzulösen. „Der Vorteil, die Projekte über die GWG Pro umzusetzen, besteht darin, dass wir erst nach der Fertigstellung die Vorhaben finanzieren, in dem wir eine Miete dafür zahlen“, erklärt Decker und ergänzt, dass so auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten dingende Investitionen vorgenommen werden können. „So können wir wirtschaftlich sinnvoll den nachfolgenden Generationen eine gute Infrastruktur in Kassel bieten, anstatt ihnen baufällige Schulen, Sportanlagen und städtische Liegenschaften zu hinterlassen“, begründet Decker die Investitionen in eine gute Zukunft. „Wenn es um die Zukunft der Kinder, um die Sicherheit in Kassel und die Förderung des Sports in Kassel geht, sollten die Grünen  diese parteipolitisch motivierten Spielchen lassen,“ forderte der Stadtverordnete abschließend.