StaVo_Knauf_ChristianSPD-Fraktion: Verkehrschaos bleibt aus

„Der Umbau der Altmarktkreuzung ist beinahe abgeschlossen und das prognostizierte Verkehrschaos bleibt aus“, so bilanziert Christian Knauf, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion,  die ersten Erkenntnisse nach der Inbetriebnahme der Ampelanlagen in dieser Woche.

Jahrelang hat die Opposition in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung versucht Stimmung gegen die Umbaupläne zu machen. Die CDU betonte stets, dass die Kreuzung nicht umgebaut werden müsse und dass der Umbau zu einem Verkehrschaos an einer der zentralen Kreuzungen in Kassel führe würde. Hierbei nahm die CDU bewusst in Kauf, dass sie mit dieser Haltung,  Stimmung gegen Mobilitätsgeschädigte und junge Eltern mit Kinderwagen machte, für die die Kreuzung ein zum Teil unüberwindbares Hindernis darstellte. Nachdem die Kreuzung nun fertig gestellt wurde, gehören sie unter anderem zu den Gewinnern, da nun eine sichere und barrierefreie Querung  der Kreuzung möglich ist. In diesem Zuge erhöht sich gleichzeitig das subjektive Sicherheitsempfinden der Passanten, da die dunkle und verunreinigte Unterführung der Vergangenheit angehört.  Aber auch für die Autofahrer führt die neue Verkehrsführung zu Verbesserungen und sogar zu Zeitersparnissen.

„Wieder einmal wird deutlich, dass die CDU Verkehrspolitik von gestern macht“, sagt Knauf in Bezug auf die andauernde Kritik weiter. Die SPD-Fraktion sieht sich hingegen in  ihrer Verkehrspolitik bestätigt. „Wir wollen eine gleichberechtigte Teilhabe aller Verkehrsteilnehmer  in der Stadt vorantreiben“, betont der Sozialdemokrat. Weiterhin führt er an, dass diese verkehrspolitische Haltung am Altmarkt wieder einmal erfolgreich umgesetzt wurde. Es komme weder zu längeren Wartezeiten für die Autofahrer, noch müssen andere Verkehrsteilnehmer unter die Erde verschwinden. „Schon beim Umbau der Friedrich-Ebert-Straße versuchte die CDU, einzelne Verkehrsteilnehmer gegeneinander auszuspielen, aber auch hier funktioniert die neue Aufteilung des Straßenraums sehr gut“, stellt Knauf abschließend fest.

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