Das war eine gute Nachricht für Kassel, für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger. Der Bergpark Wilhelmshöhe wurde von der UNESCO mit dem Prädikat Weltkulturerbe ausgezeichnet. Er gehört nun ebenso zu den Welterbestätten wie die Freiheitsstatur in New York, die Pyramiden von Gizeh oder der Kölner Dom.

Um dieses Ziel zu erreichen, die Aufnahme in die Welterbeliste, waren über Jahre vielfältige Vorarbeiten, umfangreiche Präsentationen und Konferenzen und nicht geringe finanzielle Aufwendungen notwendig. “Zu dem Erfolg”, so der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Dr. Rainer Hanemann, “haben neben Stadt und Land auch all die Bürgerinnen und Bürger beigetragen, die das Thema Welterbe mit großem Engagement über Jahre zu ihrer Sache gemacht haben. Ihnen gebührt an dieser Stelle unser ganz besonderer Dank für die großartige Öffentlichkeitsarbeit!”.

Das Prädikat Weltkulturerbe für den Bergpark Wilhelmshöhe wird neben der documenta als weltgrößte Ausstellung moderner Kunst und den Brüdern Grimm das Image Kassels als bedeutende Kulturstadt vergrößern. Kassel wird damit auch als attraktiver Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort sowie als touristisches Reiseziel gewinnen. “Gefordert ist nun auch ein modernes, adäquates Marketingkonzept”, so Hanemann “das dazu beiträgt, die hier vorhandenen kulturellen Schätze und Sehenswürdigkeiten national und international zu vermarkten”.

Zu berücksichtigen ist zudem, dass die erhofften höheren Besucherzahlen nach einem in sich schlüssigen Verkehrs- und Parkraumkonzept verlangen, da bereits jetzt die vorhandenen Kapazitäten am Herkules und unterhalb des Schlosses bei starkem Besucherandrang zu vermehrten Problemen führen.

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