Wir hier in Kassel wollen die besten und modernsten Schulen in Nordhessen. Denn damit schaffen wir Chancengleichheit für junge Menschen und die Aussicht auf ein gutes Leben in Kassel. Aber was macht Schulen zu guten und modernen Lernorten? Unsere Antwort lautet: die besten Lehrer*innen, der besten Inhalt und die beste Lernumgebung.

Die SPD ist stolz, dass wir mit der GWG Pro ein Unternehmen im Konzern der Stadt Kassel haben, das auf den Bau von Schulen spezialisiert ist. Darüber hinaus bietet sich durch die GWGpro die Chance, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten in Bildung zu investieren.

Hier wird nix verschleiert oder auf zukünftige Generationen abgewälzt, sondern ein verantwortungsbewusster Umgang mit städtischen Ressourcen, um die Schule in Schuss zu bringen. Wer die Ausweitung der Schulbauoffensive kritisiert, muss erst einmal sagen, wie die Schulen zu den besten und modernsten Schulen entwickelt werden sollen. Vorgeschobenen Argumenten, wie sie die Kasseler Grünen anführen, um die Erweiterungen zu verzögern, bieten keine Lösungen. Eine Diskussion im Schulausschuss zum Beispiel hätte das Vorhaben weit in die neue Amtszeit der Stadtverordnetenversammlung verschoben. Denn der Schulausschuss tagt vor der Kommunalwahl nicht mehr.

Sanierung von Berufs- und Gesamtschulen läuft

Der Antrag auf Erweiterung der beiden Gymnasien ist deutliches Zeichen dafür, dass wir als die einzige Fraktion in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung, die Verantwortung für alle Schulformen übernehmen. Denn wir sind stolz, dass wir mit unserer Beschlussfassung im Jahr 2018 fünf Schulen die Chance gegeben haben, sich zu den besten Schulen zu entwickeln. Indem sie neu gedacht und gebaut werden. Alle fünf bereits in der Schulbauoffensive aufgenommen Schulen sind sehr sanierungsbedürftig und es liegt ein deutlicher Schwerpunkt bei den vier Gesamtschulen. Wir stehen für den Ausbau der Gesamtschulen zu besten Schulen, damit leistungsstärkere Schüler*innen jene wieder verstärkt besuchen.

Wilhelms-Gymnasium erweitern

Gleichzeitig tragen wir dem Elternwunsch Rechnung, indem wir Gymnasien auch die Entwicklungschancen geben. Das ist sozialdemokratische Bildungsgerechtigkeit. Uns liegt hierbei das Wilhelms-Gymnasium (WG) ganz besonders am Herzen. Momentan besuchen 1154 Schüler*innen die Schule. Die Schulleitung rechnet zum Beginn des neuen Schuljahres mit einem weiteren Anstieg der Einwahlzahlen auf. Damit könnten bereits im nächsten Schuljahr 1200 Schüler*innen die Schule besuchen. Perspektivisch ist durch den Anstieg der Geburtenzahlen sogar mit 1350 Schüler*innen zu rechnen.

Die Schule ist allerdings nur für ca. 1000 Schüler*innen ausgelegt. Das ist schon in normalen Zeiten zu wenig Raum, um mit ausreichend Platz lernen zu können. In der aktuellen Corona- Lage stellt das die Schule zusätzlich vor große Herausforderungen.

Die Perspektive ist aber auch baulich notwendig. Am WG gibt es eine Vielzahl von zu kleinen Klassenräumen, seit Monaten funktioniert das WLAN nicht, Kabel hängen aus der Decke und in einigen Klassenräumen sind nicht mehr alle Fenster zu öffnen, weil sie sonst rausfallen. All das sind gute Argumente, die Schule zu sanieren und zu erweitern. Wir sind uns bewusst, dass auch andere Schulen dringend saniert und erweitert werden müssen. Deswegen wollen wir das Programm fortsetzen im Dialog mit den Kasseler Schulen.