Pressemitteilung v. 13.12.2011
 


Gründung der Kassel School of Medicine ist ein innovativer Schritt

„Das innovative Konzept der Kassel School of Medizin wird die Stellung des Klinikum Kassel im internationalen Gesundheitssektor weiter stärken,“ begrüßt Esther Kalveram, gesundheitspolitische Sprecherin der Kasseler SPD-Fraktion, die Zustimmung der Kasseler Stadtverordnetenversammlung zur Gründung einer gemeinnützigen GmbH Kassel School of Medicine durch die Gesundheit Nordhessen Holding AG.

Der angestrebte erste deutsch englische Studiengang in Europa in Zusammenarbeit mit einer der renommiertesten Universitäten Großbritanniens sei besonders im Hinblick auf die andauernde Debatte über eine europäische Standardisierung im Fachbereich Medizin zukunftsweisend.

Die GNH reagiere durch dieses Engagement in der universitären Ausbildung konsequent auf den Ärztemangel. Die für Studenten entstehenden Studiengebühren ließen sich bei verantwortungs-
voller Finanzierung für einen privaten Studiengang nicht vermeiden. „Wo der Staat Bildung nicht oder nur unzureichend anbietet, wird es in Deutschland auch weiterhin nicht ohne private Angebote gehen“, so Kalveram. Dies könne man bedauern, die rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen aber nicht in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung ändern.

Neben der Möglichkeit, zinsgünstige Kredite zu erhalten und einer Refinanzierung durch den früheren Berufseinstieg, werde es für Studenten auch nicht rückzahlbare Stipendien geben, um soziale Härten auszugleichen. Die SPD Fraktion habe Chancen und Risiken sorgfältig abgewägt und sehe in der Gründung vor allem eine reale Möglichkeit, gutausgebildete Ärzte für die Region zu gewinnen.

 
 
   
 

Esther Kalveram

 

 
© SPD-Fraktion Kassel