Gründung
der Kassel School of Medicine ist ein innovativer Schritt
Das
innovative Konzept der Kassel School of Medizin wird die
Stellung des Klinikum Kassel im internationalen Gesundheitssektor
weiter stärken, begrüßt Esther Kalveram,
gesundheitspolitische Sprecherin der Kasseler SPD-Fraktion,
die Zustimmung der Kasseler Stadtverordnetenversammlung
zur Gründung einer gemeinnützigen GmbH Kassel
School of Medicine durch die Gesundheit Nordhessen Holding
AG.
Der
angestrebte erste deutsch englische Studiengang in Europa
in Zusammenarbeit mit einer der renommiertesten Universitäten
Großbritanniens sei besonders im Hinblick auf die
andauernde Debatte über eine europäische Standardisierung
im Fachbereich Medizin zukunftsweisend.
Die
GNH reagiere durch dieses Engagement in der universitären
Ausbildung konsequent auf den Ärztemangel. Die für
Studenten entstehenden Studiengebühren ließen
sich bei verantwortungs-
voller Finanzierung für einen privaten Studiengang
nicht vermeiden. Wo der Staat Bildung nicht oder
nur unzureichend anbietet, wird es in Deutschland auch
weiterhin nicht ohne private Angebote gehen, so
Kalveram. Dies könne man bedauern, die rechtlichen
und finanziellen Voraussetzungen aber nicht in der Kasseler
Stadtverordnetenversammlung ändern.
Neben
der Möglichkeit, zinsgünstige Kredite zu erhalten
und einer Refinanzierung durch den früheren Berufseinstieg,
werde es für Studenten auch nicht rückzahlbare
Stipendien geben, um soziale Härten auszugleichen.
Die SPD Fraktion habe Chancen und Risiken sorgfältig
abgewägt und sehe in der Gründung vor allem
eine reale Möglichkeit, gutausgebildete Ärzte
für die Region zu gewinnen.