Pressemitteilung v. 21.11.2011
 


Klinikum im Versorgungsstrukturgesetz finanziell entlasten

Anlässlich der bevorstehenden Eröffnung des neuen neue Zentrum für Frauen- und Kindermedizin am Klinikum Kassel, fordert Esther Kalveram, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD Stadtverordneten Fraktion Kassel, eine Rücknahme der Kürzung der Bundesmittel für Krankenhäuser durch finanzielle Entlastungen der Kliniken im Versorgungsstrukturgesetz. Die für 2012 geplanten Kürzungen von 600 Millionen Euro würden nicht wie ursprünglich vorgesehen für eine Sanierung der gesetzlichen Krankenkassen benötigt. „Die Krankenhäuser benötigen sie jedoch dringend, um der steigenden Nachfrage nach Gesundheitsleistung in einer älter werdenden Bevölkerung gerecht werden zu können“, so Kalveram.

Mit dem Neubau präsentiere sich das Klinikum einmal mehr als größtes hochspezialisiertes medizinisches Leistungsspektrum in Hessen, das auch weiterhin in kommunaler Hand sei. Durch eine umfassende Modernisierung, die nur durch die Zusammenarbeit von Mitarbeitern, Klinikleitung und kommunaler Familie ermöglicht wurde, sei das Klinikum für die Zukunft medizinisch und wirtschaftlich gut aufgestellt. Dies repräsentiere auch der nun fertiggestellte Neubau. Die immer neuen Mittelkürzungen durch die Bundesregierung gefährdeten jedoch die erfolgten Zukunftssicherungsmaßnahmen. Durch den Sparzwang, sowie Fachkräftemangel seien darüber hinaus die Arbeitsbelastungen der Mitarbeiter in den Krankenhäusern mittlerweile sehr hoch.

„Wir halten es für dringend notwendig den Krankenhäusern nun im Rahmen des laufenden Gesetzgebungsverfahrens zum Versorgungsstrukturgesetz finanziell entgegen zu kommen“, so Kalveram. Im Interesse der Patienten und Mitarbeiter benötigte das Klinikum Planungssicherheit. Dabei könne es nicht angehen, dass die hauptsächlich durch höhere Energiepreise und zu erwartende Tarifentwicklungen steigende Kosten durch weitere Kürzungen zulasten der Kliniken verschärft würden.

 
 
   
 

Esther Kalveram

 

 
© SPD-Fraktion Kassel