Energiewende
in Nordhessen ist möglich
Mit
der Entscheidung der Gemeinde Niestetal, sich nicht an
einem Stromversorgungswerk mit der E.ON Mitte zu beteiligen,
gibt es nach Ansicht des umwelt- und energiepolitischen
Sprechers der SPD-Rathausfraktion Harry Völler eine
einmalige Chance für eine dezentral und kommunal
geprägte Stromversorgung in Nordhessen.
Neben
Niestetal haben sich u. a. auch die Gemeinden Habichtswald,
Kaufungen und Schauenburg für eine eigene Lösung
entschieden. Die Umstellung der Energieversorgung
in Nordhessen auf erneuerbare und dezentrale Quellen ist
möglich, so der Stadtverordnete Völler,
wenn die Gemeinden mit den Städtischen Werke
AG in Kassel und der Stadtwerke Union Nordhessen (SUN)
ein gemeinsames Konzept einer regionalen Stromversorgung
umsetzen. Wichtig dabei sei, dass dies in Partnerschaft
und auf gleicher Augenhöhe geschehe und für
alle eine Win-Win-Situation entstehe. Die Wertschöpfung
durch eigene Stromerzeugung in Höhe von bis zu 300
Millionen Euro wollen wir in der Region halten.
Damit sind für den Umweltpolitiker auch eine drastische
Reduktion von CO2 und ein nachhaltiger Klimaschutz verbunden.
Der
Stadtverordnete fordert die Städtischen Werke AG
und die SUN auf, mit den Gemeinden in Nordhessen, die
einen eigenen Weg ohne E.ON Mitte gehen wollen,
ein gemeinsames energiewirtschaftliches Praxiskonzept
für die Energiewende in Nordhessen zu entwickeln.
Wenn die Region an einem Strang zieht, dann ist
der Umstieg auf erneuerbare Energien schneller und einfacher
möglich, ist Harry Völler überzeugt.