Pressemitteilung v. 4.10.2011
 


Energiewende in Nordhessen ist möglich

Mit der Entscheidung der Gemeinde Niestetal, sich nicht an einem Stromversorgungswerk mit der E.ON Mitte zu beteiligen, gibt es nach Ansicht des umwelt- und energiepolitischen Sprechers der SPD-Rathausfraktion Harry Völler eine einmalige Chance für eine dezentral und kommunal geprägte Stromversorgung in Nordhessen.

Neben Niestetal haben sich u. a. auch die Gemeinden Habichtswald, Kaufungen und Schauenburg für eine eigene Lösung entschieden. „Die Umstellung der Energieversorgung in Nordhessen auf erneuerbare und dezentrale Quellen ist möglich“, so der Stadtverordnete Völler, „wenn die Gemeinden mit den Städtischen Werke AG in Kassel und der Stadtwerke Union Nordhessen (SUN) ein gemeinsames Konzept einer regionalen Stromversorgung umsetzen.“ Wichtig dabei sei, dass dies in Partnerschaft und auf gleicher Augenhöhe geschehe und für alle eine Win-Win-Situation entstehe. „Die Wertschöpfung durch eigene Stromerzeugung in Höhe von bis zu 300 Millionen Euro wollen wir in der Region halten“. Damit sind für den Umweltpolitiker auch eine drastische Reduktion von CO2 und ein nachhaltiger Klimaschutz verbunden.

Der Stadtverordnete fordert die Städtischen Werke AG und die SUN auf, mit den Gemeinden in Nordhessen, die einen eigenen Weg ohne E.ON – Mitte gehen wollen, ein gemeinsames energiewirtschaftliches Praxiskonzept für die Energiewende in Nordhessen zu entwickeln. „Wenn die Region an einem Strang zieht, dann ist der Umstieg auf erneuerbare Energien schneller und einfacher möglich“, ist Harry Völler überzeugt.

 
 
   
 

Harry Völler

 

 
© SPD-Fraktion Kassel