Pressemitteilung v. 29.7.2010
 


Schlechtes Signal für Bettenhausen

Als schlechtes Signal für die Entwicklung des Stadtteils hat die SPD-Stadtverordneten für Bettenhausen, Ellen Lappöhn, die Ankündigung der Stadt bezeichnet, die Genehmigung für drei Spielhallen auf dem Gelände der Leipziger Straße 258 erteilen zu wollen.

„Aus unserer Sicht besteht die Gefahr, dass die derzeitige positive Entwicklung Bettenhausens durch weitere Spielhallen empfindlich gestört werden könnte“, so Lappöhn. „Deshalb lehnen wir die weitere Einrichtung und Genehmigung derartiger Unterhaltungszentren im Stadtteil Bettenhausen ab.“

Bisher habe die SPD-Stadtverordnetenfraktion den Eindruck gehabt, dass diese Einschätzung seitens der zuständigen Ämter im Rathaus geteilt würde. So sei von Mitarbeitern der Stadt in Gesprächen darauf hingewiesen worden, dass die Ansiedlung weiterer Spielhallen durch den Bebauungsplan ausgeschlossen sei.

Lappöhn kritisiert, dass nur wenige Wochen nach dieser Aussage nun offensichtlich eine Lücke im Bebauungsplan dazu führe, dass rechtlich keine Handhabe gegen die Genehmigung zur Verfügung stehe. „Wir fordern nun, dass die Stadt umgehend damit beginnt, ein Stadtteilentwicklungskonzept mit dem Ortsbeirat Bettenhausen und den Bettenhäuser Bürgerinnen und Bürgern zu erarbeiten.“

 

 
 
   
 

Ellen Lappöhn

 
© SPD-Fraktion Kassel