Pressemitteilung v. 11.5.2010
 


Kühne-Hörmann hat Verzögerungen beim Thema Grimm selbst zu verantworten

Als unverständlich bezeichnet der SPD-Fraktionsvorsitzende Uwe Frankenberger die jüngsten Äußerungen von Staats-
ministerin Eva Kühne-Hörmann zur Entwicklung von Brüder-Grimm- und Tapetenmuseum. Offensichtlich sei die Ministerin überfordert mit ihren unterschiedlichen Funktionen und Ämtern.

„Anders ist die Verzerrung der Fakten nicht zu bewerten“, sagte Frankenberger und erinnerte daran, dass die Ministerin und Landtagsabgeordnete als CDU-Fraktionsvorsitzende den Kurs des ehemaligen Kulturdezernenten Junge mitgetragen habe: „Er hat im Zusammenhang mit der Entwicklung des Brüder-Grimm-Standortes und des Tapetenmuseums viel zu lange das ‚Il Silentio‘ auf der Trompete gespielt“, erklärt Uwe Frankenberger.

Dass die Standort- und Kooperationsfragen überhaupt auf einer soliden Grundlage entschieden werden können, sei anderen Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung zu verdanken, sagt der Sozialdemokrat mit Blick auf den Antrag, mit dem SPD und Grüne den ausgeschiedenen Kulturdezernenten Junge zum Handeln aufgefordert hatten. Doch selbst nach der Verabschie-
dung dieses Antrages im März 2009 habe Junge das Tempo nicht forciert. Erst nach Übernahme des Kulturdezernats durch Oberbürgermeister Bertram Hilgen sei nun bald mit dem Ergebnis dieser Untersuchungen zum Grimm-Standort zu rechnen.

„Die Aufforderung der ehemaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden ist deshalb zu allererst eine Aufforderung an sich selbst als Stadtverordnete in Kassel und an ihre eigene Fraktion, wenn sie ihr Ehrenamt in der Stadtverordnetenversammlung ernst nimmt“, so Frankenberger und fordert die Ministerin dazu auf, „sich endlich ernsthaft mit dem Thema Grimm und der Museums-
landschaft politisch auseinanderzusetzen“.

 
 
   
 

Uwe Frankenberger

 
© SPD-Fraktion Kassel