Pressemitteilung 14.8.2008
 

Rot-Grüne Vereinbarung im Kasseler Rathaus:

SPD und Grüne setzen auf Kinder, Energie und nachhaltige Stadtentwicklung

SPD und Bündnis 90/Die Grünen wollen in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung bis 2011 enger zusammen-
arbeiten. Sie stellten am Freitag eine Vereinbarung über zentrale Themenfelder der zukünftigen Zusammenarbeit vor. Diese wurde zwischen den Spitzen der örtlichen Parteien und der Rathaus-
fraktionen ausgehandelt und muss nun in den jeweiligen Gremien beschlossen werden. Mit einer nachhaltigen Stadtentwicklung sowie familienfreundlichen und bildungsfördernden Initiativen wollen die beiden Partner der Stadtpolitik eine gemeinsame Richtung geben.

"Mit der Umsetzung des Präventionskonzepts ‚Willkommen von Anfang an‘ werden wir den alarmierend ansteigenden Gefährdungsmeldungen bei Kleinkindern entgegenwirken", so Dr. Bernd Hoppe, Vorsitzender der SPD Kassel. „Wir wollen, dass die Bürgerinnen und Bürger in die Lage versetzt werden, ihr soziales Umfeld eigenverantwortlich positiv gestalten können", sagte Uwe Frankenberger, Vorsitzender der SPD-Fraktion. „Deshalb werden wir die die Ansätze aus dem Projekt ‚Soziale Stadt‘, auf andere Stadtteile übertragen. Oberste Priorität hat dabei zunächst der Stadtteil Rothenditmold." „Die Chancen beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt werden wir durch verbesserte Berufsorientierung und ein Übergangsmanagement an Kasseler Schulen erhöhen", erläuterten Frankenberger und Hoppe.

„Wir wollen weiter daran arbeiten, dass Familie und Beruf in Kassel vereinbar sind. Wir setzen uns daher für eine qualitative Verbesserung der frühkindlichen Bildung, die Ausweisung von Grundschulen in Ganztagsschulen und eine konsequente Schulbausanierung ein ", so Andreas Jürgens, Vorsitzender der Kasseler Grünen. Die Grüne Fraktionsvorsitzende Karin Müller hebt die Vereinbarungen zur nachhaltigen Stadtentwicklung hervor: „Wir wollen eine spezifische Kasseler Energiestrategie entwickeln: zur Förderung der Energieeffizienz, Reduzierung der Umweltbelastung und Förderung lokalen Wirtschaft. Wir können den Stromverbrauch in privaten Haushalten und städtischen Liegenschaften innerhalb von 3 Jahren um 20% senken."

Die beiden Fraktionen bekennen, dass die städtischen Finanzen auf Dauer konsolidiert werden müssen. Die Haushaltsführung von SPD und Grünen soll weiterhin diesem Gebot folgen. In den einzelnen Haushalten sollen mindestens die Abschreibungen und Rückstellungen erwirtschaftet werden. Dies entspräche einem jährlichen Schuldenabbau in der Größenordnung des Haushaltsjahres 2008.


Vereinbarung von SPD und Bündnis 90/Die Grünen
 
 
   
 
 
Vereinbarung als pdf
© SPD-Fraktion Kassel