Das Gelände der ehemaligen Joseph-von-Eichendorff-Schule in Bettenhausen wird sich komplett mausern: Wo dereinst Schüler*innen lernten und in den letzten Jahren Stille herrschte, wird nun ein neues innerstätisches Wohngebiet entstehen. Denn dank des am Montag in der StaVo verabschiedeten Bebauungsplans können jetzt die Bauarbeiten beginnen.

Worüber wir Sozialdemokrat*innen uns ganz besonders freuen

Mindestens 25% der Wohnungen und Häuser werden geförderter Wohnraum sein, d.h. Sozialwohnraum. „So kann gutes Wohnen auch für geringe bis mittlere Einkommen erschwinglich bleiben“; findet Judith Boczkowski, unsere wohnungspolitische Sprecherin.

Wohnen und leben

Gespannt sind wir auch auf das Miteinander, das im neuen Viertel entstehen wird. Denn geplant ist ein buntes Wohnquartier mit Ein- und Mehrfamilien-häusern (zur Miete und als Eigentum) und vielleicht auch einer Kita, einem Café und einer Tagespflege-Einrichtung. „Das neue Viertel soll für alt wie jung ein gutes Zuhause sein, ein lebendiger, neuer Wohn- und Lebensmittelpunkt – generationengerecht, sozial und integrativ“, findet Mario Lang, der stadtentwicklungspolitische Sprecher unserer Fraktion.

„Auch die Olebachhalle – die ehemalige Sporthalle der Schule – bleibt erhalten, schließlich nutzen die Schulen und Vereine der Umgebung die Halle“, freut sich Lang. Aber nicht nur sozial und integrativ soll das neue Wohngebiet werden, sondern auch nachhaltig: Um die Wohnungen und Häuser mit Wärme zu versorgen, ist ein Nahwärmenetz geplant. Ziel ist eine möglichst emissionsfreie Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien. „Das Bauprojekt in den Händen der GWG ist in unseren Augen ein rundes Ding“, finden unsere beiden Fraktionsmitglieder.