„Was lange währt, wird endlich gut“, freut sich unser kulturpolitischer Sprecher Dr. Rabani Alekuzei über das Ja der Stadtverordnetenversammlung zum documenta-Institut am Karlsplatz (zur Magistratsvorlage). „Denn jetzt haben wir endlich die Chance, ein Institut zu errichten, das der Geschichte der renommierten Kunstaus-stellung ein passendes Zuhause sein wird.“

Ein repräsentatives Gebäude, das den bisherigen Parkplatz in einen Anziehungspunkt in der Innenstadt verwandelt und dem Karlsplatz endlich wieder einen Rahmen verleiht – anstatt ihn übergangslos in Richtung Parkplatz auslaufen zu lassen. Damit das Gebäude sowohl städtebaulich als auch architektonisch ein Erfolg wird, plant die Stadt einen Realisierungswettbewerb.

Dabei ist für uns klar, dass ein so wichtiges Bauprojekt nur im Dialog mit der Bevölkerung, mit den Anliegern und Anwohnerinnen umgesetzt werden kann. Und der Kasseler Magistrat sieht das genauso. Nach dem Vorbild Brüder-Grimm-Platz  soll daher auch bei diesem Bauprojekt ein Beirat gegründet werden. Während der Beiratstreffen können die Wünsche und Anforderungen von Anlieger*innen, Universität, documenta GmbH, Kunstuni und Co. ausgelotet werden. Das Ziel: Die gesammelten Anforderungen aller Beteiligten in die Wettbewerbsausschreibung einzubinden.