Die Kasseler Infrastruktur für den Radverkehr fit zu machen, ist ein Marathon und kein Sprint“, so Sascha Gröling, der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion. „Natürlich wollen wir den Radverkehr in unserer Stadt voranbringen. Deswegen heißt es jetzt, an den langfristig angelegten Projektierungen für eine Verbesserung der Sicherheit des Radverkehrs in der Stadt Kassel zu arbeiten.“

Jetzt sei es oberstes Gebot, planvoll zu agieren – sowohl in der Verkehrsplanung als auch was die Personalressourcen der Stadt angeht. „Momentan haben die städtischen Mitarbeiter*innen alle Hände voll damit zu tun, den Laden unter den erschwerten Pandemiebedingungen am Laufen zu halten“. Daher sollten diese nicht noch zusätzlich belastet werden. Zumal die Verkehrssituation für Radfahrer*innen auf den derzeit leeren Kasseler Straßen recht gut ist.

Zudem seien aktuell andere Herausforderungen wesentlich akuter. So sieht Gröling derzeit ganz klare andere Handlungsschwerpunkte: Gemeinsam die Folgen der Coronapandemie abfedern – wirtschaftlich wie sozial. „Das sollte in der momentanen Lage absolute Priorität haben“, meint er. „Sicherheit für Radfahrer*innen ist uns als Fraktion sehr wichtig. Gerade jetzt hat die Kommunalpolitik jedoch ganz besonders die Aufgabe, für mehr Sicherheit auch an anderer Stelle zu sorgen. Indem wir die vielen größeren und vor allem kleineren regionalen Unternehmen und Firmen so gut wie möglich unterstützen, um damit die Lebensgrundlage Kasseler Bürger*innen zu sichern“, schließt Gröling.