„Ich habe mir gewünscht, dass die Investoren rund um Antonio Merz und das Büro SPRENGWERK ein deutliches Ja der Stadtverordnetenversammlung zu ihrem schlüssigen und wirtschaftlichen Nutzungskonzept bekommen“, meinte Sabine Wurst nach der StaVo am vergangenen Montag. Leider kam es anders. Der Magistrat stellte seine Vorlage zurück, nachdem der Wunsch in der StaVo laut geworden war, das Thema nochmals intensiver zu besprechen. Damit gibt es vorerst keine Entscheidung dazu, wie genau es mit der Markthalle weitergeht.

Wie es mit den anstehenden Gesprächen weitergeht, das hingegen ist konkreter. Die Stadt hat bereits angeboten, Gespräche zwischen den Marktbeschickern und dem Team um Herrn Merz zu moderieren. „Wir als Fraktion freuen uns über dieses Angebot und hoffen, dass so schnell wie möglich alle Bedenken rund um das vorgestellte Konzept ausgeräumt werden können. Und wir dann mit einer großen Mehrheit die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Markthalle gemeinsam gehen können“, Sabine Wurst.

Hintergrund:

Die Entscheidung, wie es mit der Kasseler Markthalle weitergeht, fällt zu einem späteren Zeitpunkt. Denn im Gegensatz zur deutlichen Mehrheit in Grundstückskommission und -ausschuss ließ sich für dieses Vorhaben am Montagabend keine Mehrheit mehr finden. Wir hoffen, dass bald alle Bedenken rund um das schlüssige und wirtschaftliche Konzept von Herrn Merz und Co. ausgeräumt sind und es mit der Markthalle vorangeht.

(Bild: Pixabay; Martin Winkler)