Wir brauchen mehr Wohnungen in Kassel – vor allem günstige und bezahlbare“, betont Judith Boczkowski. Damit stehen wir in Kassel vor einer besonderen Herausforderung, so die wohnungspolitische Sprecherin weiter. Denn Kassel ist eine Mietstadt – wie die aktuelle Wohnraumbedarfsanalyse verrät: 71% aller Kasseler Wohnungen und Häuser sind vermietet.

Damit sind bezahlbare Wohnungen das Herz gelingender Sozialpolitik. Denn eine Wohnung ist mehr als ein Dach über dem Kopf. „Sie ist ein Zuhause und kein Spekulationsobjekt“, so Boczkowski energisch.

Besondere Sorgen bereite ihr daher, dass sich die Kasseler Durchschnittsmieten seit 2011 deutlich erhöht haben: Von 4 bis 6 Euro pro qm auf 6 bis 8 Euro pro Quadratmeter in 2017. Deswegen fordert sie schon seit Langem eine Quote für Sozialwohnungen. „Die Miete darf nicht das monatliche Einkommen auffressen. Es muss genug übrig bleiben für andere Dinge des täglichen Bedarfs – und das auch noch am Monatsende“, unterstreicht Boczkowski.

Eine feste Sozialwohnungsquote von 25 % bedeutet noch besser leben im besten Zuhause“, freut sich unsere wohnungspolitische Sprecherin daher über das Ja der Stadtverordneten zum Koalitionsantrag.

 

(Bild: pixabay; rhythmusweg)