Die SPD-Fraktion im Kasseler Rathaus hat die Universität Kassel dazu aufgerufen, sich noch mehr für die Entfristung für wissenschaftliche Mitarbeiter einzusetzen. Zum Beispiel als Teil der Wahlprüfsteine der hessischen Universitäten im Landtagswahlkampf dieses Jahr. „An der Universität Kassel sind im Mittelbau bis zu 90 Prozent der Beschäftigten befristet angestellt“, sagte die hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Dr. Isabel Carqueville am Montag. „Nicht, weil die Uni das gerne so macht, sondern weil die Grundfinanzerung der Hochschulen in Hessen nicht stimmt.“ Carqueville reagiert damit auf eine Rede des Präsidenten der Universität Kassel Prof. Dr. Reiner Finkeldey. Dieser hatte am Montag der Kasseler Stadtverordnetenversammlung einen Überblick über die Entwicklung der Universität Kassel gegeben. „Die aktuellen Hemmnisse in diesem Gebiet schränken die Attraktivität der hessischen Hochschulen als Arbeitgeber ein“, sagt Carqueville. Das habe auch Auswirkungen auf den Standort Kassel. Denn, so Carqueville, „nicht nur Studierende prägen das Kasseler Stadtbild. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Forschungsprojekten und in den Fachgebieten sind Teil unserer Stadtgesellschaft.“

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