Motor der positiven Entwicklung der Region- Weitere Entwicklungspotenziale nutzen

Als goldrichtige Entscheidung bezeichnete der Sprecher für Wirtschaft und Arbeit der SPD-Stadtverordnetenfraktion, Wolfgang Decker, die Gründung des Regionalmanagements Nordhessen im Jahr 2002. „Die damaligen Entscheider hatten den richtigen Riecher, als sie sich zur Gründung entschlossen“, sagte Decker in einer Presseerklärung.Das Regionalmanagement hat, nach Meinung des Sozialdemokraten, einen wesentlichen Anteil an der äußerst positiven Entwicklung der Region, die es in den letzten Jahren bis zur bundesweit beachteten „Boomregion“ gebracht hat. „Die Halbierung der Arbeitslosigkeit und der erfreulich hohe Anstieg sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung sind ein Beleg dafür“, sagt Decker weiter. Für den Wirtschaftspolitiker ist dies Grund genug, nicht nur am Konstrukt des Managements festzuhalten sondern auch, die Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft zu verstetigen und, da wo es zielführend ist, weiter zu intensivieren. „Die Region hat noch etliche Entwicklungspotentiale die genutzt werden müssen. Einer der Motoren dafür ist das Regionalmanagement“, so der SPD-Politiker. Allerdings gebe es auch noch Bereiche, in denen die Zusammenarbeit verbesserungsbedürftig sei, z.B. zwischen dem Land und der Region im Bereich der Fördermittel. „Dem Vernehmen nach gestaltet sich die Weiterleitung von EFRE-Mitteln trotz etlicher Bemühungen unbefriedigend“, führt Decker an. Dies müsse optimaler laufen, damit weitere Fördermittel schneller in die Region fließen können.

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