Schnell_MaiDie SPD-Fraktion im Kasseler Rathaus hat überhaupt kein Verständnis für die Kritik des CDU-Fraktionsvorsitzenden Dr. Norbert Wett an der Einrichtung eines Ausweichquartieres für Flüchtlinge in den Räumlichkeiten des Ratskellers. „Der CDU-Fraktionschef verfällt mit dieser Äußerung in billigen Populismus und versucht damit den Verlust von Wählerstimmen an die AfD zu vermeiden“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Günther Schnell.

Nach Meinung der Sozialdemokraten ist es unverantwortlich mit den Ängsten und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger leichtfertig zu spielen. Der hilflose Versuch diese für den eignen Erfolg auszuschlachten, zeigt gleichzeitig, dass die CDU sich durch mangelndes Verantwortungsgefühl bereits im Vorfeld als nicht regierungsfähig deklassiert.

Die Einrichtung eines Ausweichsquartiers im Kasseler Rathaus bezeichnen die Sozialdemokraten hingegen als weitsichtig und loben gleichzeitig den Kasseler Sozialdezernenten Christian Geselle für sein  hervorragendes Krisenmanagement. „Frühzeitig sich um Lösungen zu bemühen ist kein Zeichen von Flickschusterei, sondern zeigt ein besonderes Verantwortungsgefühl für den sozialen Frieden in der Stadt“, hält Dr. Günther Schnell für die SPD-Fraktion fest. Hier wäre es eher an der Zeit, dass die CDU sich öffentlich zu dem guten Krisenmanagement bekennt, um ein Erstarken rechter Splittergruppen bei der Kommunalwahl zu vermeiden. „Mit solch einem Bekenntnis würde Herr Dr. Wett dem sozialen Frieden in unserer Stadt einen großen Dienst erweisen“, sagt Dr. Günther Schnell abschließend.

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