StaVo_Schäfer_Enrico StaVo_Zeidler_Volker„Ein Fernbusterminal mit der entsprechenden Infrastruktur ist zwingend notwendig und muss schnellstens auf den Weg gebracht werden“, erklärt Volker Zeidler, der stadtentwicklungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion.

Ob der von den Gutachtern vorgeschlagene Standort an der Leisterschen Wiese der richtige sei, müsse nach Vorlage der Ergebnisse sorgfältig geprüft werden. „Aus Bettenhäuser Sicht ist der Standort, nach jetzigem Ermessen, zweite Wahl“, erklärt in diesem Zusammenhang Enrico Schäfer, Ortsvorsteher von Bettenhausen. Schäfer befürchtet, dass der Verkehr, der sich voraussichtlich über die Dresdener Straße abwickeln wird, zu weiteren Belastungen des eh schon vom Verkehr stark belasteten Stadtteil Bettenhausen führen wird.

„Die Flutmulde, in der sich der Standort Leistersche Wiese befindet, unterliegt besonderen wasserschutzrechtlichen Bestimmungen und ob dort ebenerdige, feste Gebäude und eine entsprechende Infrastruktur errichtet werden können, wissen wir noch nicht“, sagt der SPD- Sprecher Zeidler. Deswegen wird sich die SPD-Fraktion zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht festlegen, für welchen Standort sie sich entscheiden wird. Die Sozialdemokraten im Kasseler Rathaus drängen auf eine schnellstmögliche Vorstellung der Ergebnisse, damit endlich eine Beurteilung anhand der Fakten vorgenommen und eine politische Entscheidung getroffen werden kann. „Das Thema ist uns zu wichtig, um es damit das Sommerloch zu füllen“, sagt Zeidler. „Für die SPD-Fraktion steht vor allem im Vordergrund, dass möglichst schnell eine Entscheidung getroffen wird, die zu einer Entlastung der Anlieger in Wehlheiden und andererseits zu keinen neuen Belastungen in einem anderen Stadtteil führt“, so Zeidler abschließend für die SPD-Fraktion.

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