Zur aktuellen Diskussion um den Verkehr im Bergpark Wilhelmshöhe stellt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Stadtverordnetenfraktion, Christian Knauf, fest: „Die Uhr tickt. Im Mai beginnt die Wasserspielsaison und mhk und Magistrat müssen gemeinsam an den Tisch, statt den schwarzen Peter zwischen Wiesbaden und Kassel hin und her zuschieben.“

Hierbei sei auch der Stadtbaurat gefragt, der nicht nur passiv agieren könne, sondern handeln müsse. Knauf erinnert an dessen Ankündigung, zu prüfen, ob die Besucherströme schon in der Innenstadt beziehungsweise am Bahnhof Wilhelmshöhe abgefangen werden können. Bisher habe der Stadtbaurat die Ergebnisse seiner Prüfung jedoch noch nicht öffentlich gemacht, so der SPD-Verkehrspolitiker.

Im vergangenen Jahr habe die KVG umgehend nach der Welterbeernennung reagiert und mit der Einrichtung eines Pendelverkehrs und eines angepassten Angebots dafür gesorgt, dass die zahlreichen zusätzlichen Besucher transportiert werden konnten.

Nun seien auch das Land und die mhk am Zuge. Die SPD-Fraktion erwarte, wie bereits mehrfach gefordert, zügig die Erarbeitung und Diskussion eines Gesamtverkehrskonzeptes, das diesen Namen auch verdiene.

Knauf hält eine vernünftige Gliederung des Parkverkehrs, die auch durch das Erheben von Parkgebühren gestaltet werden könne, für sinnvoll und dringend erforderlich. Die Gebühren, die hierbei eingenommen würden, sollten dafür genutzt werden, ein angepasstes KVG-Angebot zu finanzieren. Unter anderem könne so gegebenenfalls etwa ein Kombiticket „Parken-ÖPNV“ eine sinnvolle Einrichtung sein, so der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion.

 

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