Themen / Stand der Projekte

Die kulturelle Entwicklung in Kassel war in den beiden zurückliegenden Jahren durch nachstehende Schwerpunktsetzungen geprägt. Aufgabe der Kulturpolitik war es, diese Entwicklungen diskursiv und im Rahmen der Ausschussarbeit durch Anfragen, Anträge etc. auf den Weg zu bringen bzw. zu begleiten. Mit folgenden Themen hat sich die Unterfraktion vorrangig beschäftigt:

  • Die documenta 13 lockte über 800.000 Besucher an. Mit dem Konzept, neben Fridericianum und Kulturbahnhof verschiedene andere innerstädtische locations zu bespielen, ermöglichte sie es den Besuchern und Besucherinnen, nicht nur 100 Tage moderne Kunst zu genießen, sondern auch eine andere Sichtweise auf die Stadt zu bekommen.
  • Die Aufnahme des Bergparks Wilhelmshöhe (Wasserspiele) in die Unesco-Welterbe-Liste war für die Stadt und die vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger (Verein Welterbe) ein großartiger Erfolg und für die Stadt ein weiterer kultureller Imagegewinn.
  • Das Jahr 2013 stand ganz im Zeichen der 1100-Jahr-Feier. Das Konzept, die Bürger und Bürgerinnen ihren Stadtgeburtstag selbst planen und organisieren und ihre Ideen und Vorstellungen in den 23 Stadtteilen umsetzen zu lassen, brachte ein engagiertes Programm zustande, das sich über das gesamte Jahr 2013 erstreckte.
  • Ein weiterer kultureller Höhepunkt präsentierte sich mit dem Hessentag, der über 1,8 Millionen Besucher anzog und Kassel als Ort beeindruckender Konzerte und Events über die Grenzen Hessens hinaus präsentierte.
  • Internationale Anerkennung wurde der Ausstellung im Fridericianum mit dem Titel „Speculations on Anonymuos Materials“ zuteil, in der sich junge Künstler und Künstlerinnen aus aller Welt mit dem technologischen Wandel der letzten 20 Jahre auseinandersetzten.
  • Für Theaterfreunde bot die Aufführung von Goethes „Urfaust“ vor der Löwenburg ein grandioses Erlebnis in traumhafter Naturkulisse.
  • Dies sind nur einige Glanzlichter aus einer Fülle von Veranstaltungen und Events. Die Kultur einer Stadt besteht aber nicht nur aus dem, was in Staatstheater, Museen und Konzertsälen aufgeführt wird, sondern auch aus den unterschiedlichen Ideen und Events vieler Künstler/innen und Kulturschaffender/n, die außerhalb des institutionalisierten Kunstbetriebes kreativ sind. Auch hier ist städtische Kulturpolitik im Rahmen ihrer Möglichkeiten gefordert, diesen Initiativen entsprechenden Raum zu geben.
  • Mit der Wiedereröffnung des sanierten und umgebauten Stadtmuseums ist 2015 zu rechnen. Auch die Grimm-Welt auf dem Weinberg wird 2015 ihre Tore öffnen und dazu beitragen, Kassel für Besucher und Besucherinnen noch attraktiver zu machen.
  • Nicht unerwähnt bleiben soll die Schließung der Stadtteil-bibliotheken, was keine einfache Entscheidung war, aber im Rahmen der Schutzschirmvereinbarung nicht zu umgehen war.
  • Folgende wichtige Projekte sind noch auf den Weg zu bringen: Projekt documenta-Zentrum, räumliche (und personelle) Absicherung des Stadt- und des documenta-Archivs und die Sanierung des tifs.

März 2014 / Dr. R. Hanemann

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.