Als katastrophal bezeichnet der SPD-Stadtverordnete und Landtagsabgeordnete Uwe Frankenberger die Vorgehensweise von Staatsministerin Kühne-Hörmann hinsichtlich der Standortfrage für das Tapetenmuseum. Es sei ein einmaliger Vorgang und zeuge sowohl von mangelnder Sachkenntnis als auch dem Fehlen jeglicher Managementfähigkeiten, dass die Ministerin sich öffentlich mit ihrem Kollegen streite. „Es ist völlig inakzeptabel, dass Ministerin Kühne-Hörmann versucht, von ihrem eigenen Unvermögen immer wieder durch Vorwürfe gegen andere abzulenken, nun sogar zu Lasten der VGH-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Frankenberger. Der SPD-Politiker fordert die beiden Minister auf, ihre Differenzen intern zu klären.

Nachdem Kühne-Hörmann das Projekt nun beinahe öffentlich gegen die Wand gefahren habe, sei es allerhöchste Zeit, das Ruder herumzureißen im Interesse des Tapetenmuseums, aber auch der Stadt Kassel und des VGH. „Die Ministerin muss nun endlich Farbe bekennen und eine solide Finanzierung und einen realisierbaren Zeitplan vorstellen und umsetzen“, fordert Frankenberger. Sie müsse sich darüber im Klaren sein, dass sie nicht nur mit dem bundesweiten Ruf der schlechtesten Wissenschaftsministerin zu leben habe, sondern darüber hinaus auch die Gefahr bestehe, dass Ihr Name auch mit dem Scheitern der Weiterentwicklung des Tapetenmuseums in Kassel in Verbindung gebracht werde. Daran könne in Kassel niemand Interesse haben.

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