„Die Erschließung des Bergparkes muss vor dem Hintergrund der Entwicklungen nach der Prädikatsverleihung neu bewertet werden“, erklärt der stadtentwicklungspolitische Sprecher der SPD Rathausfraktion, Volker Zeidler, zusammen mit dem verkehrspolitischen Sprecher Christian Knauf.

Die Zahlen, die damals bei der ersten Konzepterarbeitung ermittelt worden seien, hielten dem Anspruch der tatsächlichen Frequenz nicht stand. „Wir hatten seinerzeit gefordert, dass der Bergpark touristisch so umweltverträglich wie möglich erschlossen werden soll, weil nur dies dem Prädikat des Weltkulturerbe gerecht wird“, so die SPD Sprecher. Der vorgeschlagene E-Bus auf der Linie 23 sei viel zu klein, um dem Ansturm gerecht zu werden.

Es müsse zur Kenntnis genommen werden, dass die alleinige Ausweisung weiterer Parkplätze dem Problem nicht gerecht wird und es vor allem nicht löse. So sei eine neue Konzeption nötig, die vor allem eine Erschließung durch öffentliche Verkehrsmittel zum Inhalt habe. „Auch der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung aus dem Februar 2011 zur Herkulesbahn und den Verhandlungen mit dem Land zu dessen Finanzierung muss umgesetzt werden, weil schienengebundene Verkehrsmittel unabhängig vom Individualverkehr fahren können und deshalb attraktiver sind“, stellen Zeidler und Knauf fest.

Darüber hinaus erwarte die SPD Fraktion Maßnahmen seitens der MHK, die eine vorübergehende Problemlösung ins Auge fassen. „Dabei könnte man beispielsweise auf der Zufahrtsstraße zum Herkules die Leitplanken entfernen und Fußwege anlegen, damit die Besucher nicht mehr über hunderte von Metern auf der Straße laufen müssen, die schikanöse Behinderung des Fußgängerverkehrs vom Brandt-Stoph-Parkplatz müsse beendet und das widerrechtliche Einfahren in den Wald müsse durch geeignete Sperrmaßnahmen verhindert werden, denn schließlich suchen auch viele hier Entspannung und Erholung,“ so die beiden SPD Sprecher abschließend.

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