Der Landtagsabgeordnete und Kasseler SPD-Fraktionsvorsitzende Uwe Frankenberger kritisiert angesichts der Verzögerungen bei der Fertigstellung des neuen Campus Nord an der Universität die Untätigkeit von Staatsministerin Kühne-Hörmann: „Obwohl die Kostensteigerungen seit längerem bekannt sind, hat sich die Ministerin nicht darum gekümmert, dass die fehlenden Mittel durch das Land zur Verfügung gestellt wurden.“ Diesen nachlässigen Umgang der zuständigen Ministerin habe die Universität Kassel nicht verdient, erklärt Frankenberger weiter. Auf diese Weise werde es ihr leider nicht gelingen, den Ruf als schlechteste Wissenschaftsministerin zu verlieren.

Dass es zu Kostensteigerungen kommen könne, sei angesichts der Entwicklungszeit eines solchen Großprojektes leider zu erwarten. Ein professionelles Management seitens der Ministerin, die nicht zum ersten Mal angesichts von Baukosten-
steigerungen bei Projekten in ihrem Verantwortungsbereich überfordert scheint, hätte bei den ersten Signalen die Weichen gestellt für eine Aufstockung der Mittel. Nun habe Kühne-Hörmann nicht nur die weiteren Verzögerungen, möglicherweise über das Jahr 2018 hinaus, zu verantworten, sondern auch die Folgekosten für die dadurch notwendig werdende Anmietung von Immobilien zur Deckung des Raumbedarfes.

Besonders bitter ist für alle Beteiligten in Kassel angesichts des besonderen Profils der Universität Kassel, dass ausgerechnet der Neubau der Naturwissenschaften nun in der Warteschlange stehe.

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