Die SPD-Fraktion freut sich über die Anerkennung des Bergparks Wilhelmshöhe als Weltkulturerbe. Jedoch zeige sich bereits nach den ersten Wochenenden nach Verleihung des Welterbe-Prädikates, dass im Bereich Verkehrserschließung und -ordnung noch nicht alle Hausaufgaben gemacht worden seien, so Christian Knauf, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Der Welterbe-Status führe dazu, dass noch mehr Menschen in den Bergpark kämen, um insbesondere an den Wochenenden das einmalige Schauspiel der Wasserspiele zu erleben. Jedoch stehe dem Erlebnis der Wasserspiele eine katastrophale Verkehrssituation entgegen, so Knauf.

Die konzipierte Infrastruktur am Herkules stoße an ihre Grenzen, was zur Folge habe, dass wild bis in die Forstwege hinein geparkt werde. Auch die Situation entlang der Kommunalstraße zwischen Ehlener Kreuz und Herkules sei völlig undurchdacht und müsse geordnet werden. Die SPD-Fraktion fordert daher das Land Hessen auf, hier nachzubessern und unabhängig von einem Gesamterschließungskonzept für den Bergpark durch einfache Maßnahmen, wie beispielsweise der Markierung von Parkplätzen und dem Errichten von Schrankenanlagen an den Waldwegen, eine geordnete Situation zu schaffen.

Darüber hinaus fordern die Sozialdemokraten vom Land Hessen weiterhin eine ernsthafte Prüfung der Möglichkeit und Finanzierbarkeit einer umweltfreundlichen Erschließung des Bergparks durch eine Herkulesbahn, um möglichst viele Besucher zum Welterbe zu bringen. Der städtische Haushalt soll dabei möglichst gering belastet werden.

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